Fondation CH2048

Digitalisierung und Arbeitsmarktfolgen

Eine Studie von Polynomics im Auftrag der Fondation CH2048 sowie unter anderem des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes hat rund 100 nationale und international Analysen zur Wirkung der Digitalisierung und Vernetzung auf den Arbeitsmarkt systematisiert und deren Ergebnisse auf die Schweiz übertragen. Dabei zeigt sich, dass zum einen die wichtigsten Aspekte wie «Job Polarisation» (Wachstum der Beschäftigten mit hoher und geringer Qualifikation und Rückgang der Beschäftigten mit mittlerer Qualifikation) schon seit einiger Zeit andauert und sich zukünftig noch verstärken wird. Dies gilt auch für den bestehenden Trend der Verlagerung der Arbeitsplätze vom Industrie- zum Dienstleistungssektor. Zukünftig dürften das Automatisierungspotential sowie der Umgang mit den neuen Arbeitsformen entscheidend sein, ob die bisher erfolgreiche Bewältigung des Strukturwandels in der Schweiz fortgesetzt werden kann. Wichtig hierzu sind die digitalisierungstauglichen regulatorischen Rahmenbedingungen vorab in den Bereichen Datenschutz, Datenzugang, Arbeitsmarkt, Sozialversicherungen sowie die Bildungspolitik.

Polynomics Arbeitsmarktfolgen Bericht

Polynomics Arbeitsmarktfolgen Zusammenfassung

 

 

Ein Netzwerk für die Zukunft

Rund 40 Mitglieder des Förderkreises der Fondation CH2048 trafen sich am 4. Mai 2017 zu einem exklusiven Netzwerkanlass an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Wirtschaft. Kernthema der Veranstaltung war das zweite Reformprojekt der Fondation CH2048, «Digitaler Aufbruch Schweiz». Der gut besuchte Netzwerkanlass war auch eine Plattform für die Autoren zweier Bücher: «Ordnung ohne Ort: Institutionen und Regionalökonomie im digitalen Zeitalter» von Prof. Dr. Christoph Hauser, Hochschule Luzern – Wirtschaft. Professor Hauser ist auch Beirat der Fondation CH2048. Thema war zudem auch das Buch «Bitcoin, Blockchain und Kryptoassets von Fabian Schär, Co-Autor, Unternehmensberater im Bereich Digital Banking und Blockchain –Dozent an der Universität Basel. Gastgeber war Prod. Dr. Ruedi Nützi, Direktor der Hochschule für Wirtschaft FHNW. Er ist ebenfalls Beirat der Fondation CH2048.

Der Föderkreis der Fondation CH2048 besteht aus Persönlichkeiten und Vertretern juristischer Personen, die sich für Werte und Ziele der Stiftung einsetzen und die Stiftung mit Spenden unterstützen.

 

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27. Januar 2017 in Luzern: Zweites Reformprojekt lanciert

Mit dem Reformprojekt «Digitale Revolution: Reformvorschläge für eine global wettbewerbsfähige und verantwortliche Schweiz» will die Fondation CH2048 die Schweizer Politik für die digitale Zukunft fit machen. Zum Auftakt des Projekts wurden anlässlich der öffentlichen Tagung «Digitaler Aufbruch Schweiz» an der Universität Luzern vom 27. Januar 2017 aufgezeigt, in welche Richtung sich die Schweizer Politik bewegen muss.

Zu Gast waren unter anderem Anton Aschwanden (Head Public Policy Google Switzerland), Domenico Scala (Präsident von BaselArea.Swiss), Manuel Grenacher (Gründer und Chef von digitalen Start-ups), Patrizia Pesenti (Executive Board digitalswitzerland, Ringier AG), Roger Wüthrich-Hasenböhler (Leiter Digital Business Swisscom (Schweiz) AG) sowie Dr. Kathrin Amacker (Mitglied der Konzernleitung SBB).

Die Vorschläge werden nun im Rahmen des Reformprojektes von Experten eingehend überprüft und ergänzt und zusammen mit den Projektträgern und dem breit abgestützten Beirat der Fondation CH2048 zu einem mehrheitsfähigen Reformpaket weiterentwickelt. Das Reformprojekt soll direkt in den politischen Prozess fliessen.

> Programm «Dritte öffentliche Tagung - Digitaler Aufbruch Schweiz» vom 27. Januar 2017 in Luzern

> Präsentation Christoph Koellreuter: Reformvorschläge für eine global wettbewerbsfähige und verantwortliche Schweiz

> Protokoll Dritte öffentliche Tagung «Digitaler Aufbruch Schweiz» der Stiftung Fondation CH2048

> Teilnehmerliste

> Bildergalerie – Dritte öffentliche Tagung «Digitaler Aufbruch Schweiz»

> Medienecho

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Fondation

Die Fondation CH2048 ist eine Allianz für eine global wettbewerbsfähige und verantwortliche Schweiz. Die Stiftung trägt als Brückenbauerin dazu bei, die Attraktivität der Schweiz im globalen Wettbewerb zu sichern und zu stärken.

Ziele
Die Fondation CH2048 will, dass notwendige Reformen zeitgerecht mehrheitsfähig werden.

  • Sie will die Spitzenposition der Schweiz im globalen Standortwettbewerb verteidigen.
  • Sie will mehr Konsens und weniger Polarisierung.
  • Sie will das Vertrauen in Wirtschaft und Politik wiederherstellen.
  • Sie will zur Versachlichung der Politik beitragen.
  • Sie will die Entfremdung zwischen Gesellschaft und Wirtschaft überwinden.
  • Sie will einen Ausgleich schaffen zu den Zentrifugalkräften der Globalisierung.
  • Sie will den Gemeinsinn über günstige Rahmenbedingungen beleben und damit die
    Selbstverantwortung und den Einsatz für das Gemeinwesen stärken.

Umsetzung
Die Stiftung analysiert laufend die aktuelle wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Entwicklung und leitet daraus Themen ab, die dann in einzelnen Reformprojekten wissenschaftlich aufgearbeitet werden. Die Suche nach den wirksamsten Reformvorschlägen erfolgt wissenschaftlich und professionell begleitet sowie breit abgestützt in Zusammenarbeit mit Stakeholdern aus Wissenschaft, Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, Arbeitnehmerverbänden, der Zivilgesellschaft sowie aus Politik und Verwaltung. Die konkret umsetzbaren und möglichst mehrheitsfähigen Reformvorschläge werden über ein breit abgestütztes Netzwerk direkt in den politischen Prozess eingebracht.