CH2048 – Plattform für Neue Sozialpartnerschaft

Digitale Revolution: Reformpaket 2017 wird konkretisiert

Mit einem nationalen Netzwerkanlass am FHNW Campus Olten ist die Fondation CH2048 Ende November 2017 in die 2. Phase des Reformprojekts «Digitale Revolution: Reformvorschläge für eine global wettbewerbsfähige und verantwortliche Schweiz» gestartet. Ziel ist die Konkretisierung des Reformpaketes 2017 in den Bereichen der Neuen Sozialpartnerschaft, des Arbeits-und Sozialversicherungsrechts sowie den damit verbundenen steuerlichen Aspekten.

In der zweiten Projektphase geht es nun darum, die grundsätzlichen Stossrichtungen mit konkreten Umsetzungsvorschlägen zu ergänzen und ein entsprechendes Reformpaket zu erarbeiten. Dies geschieht über ein dreistufiges Vorgehen:

1. Eingrenzung der Konkretisierungen

In der ersten Stufe gilt es zusammen mit der nationalen Expertengruppe und basierend auf verschiedenen Expertengesprächen zu definieren, welche Konkretisierungen des Reformpaket 2017 in den Bereichen Sozialpartnerschaft, Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht sowie Steuerrecht bzw. den mit den ersten Bereichen verbundenen steuerlichen Aspekten weiterverfolgt werden sollen.

2. Konkretisierung der Reformvorschläge zum Reformpaket

In der zweiten Stufe werden die möglichen Konkretisierungen in den drei Bereichen Sozialpartnerschaft, Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht sowie Steuerrecht vertieft. Dabei werden entsprechende Umsetzungsvarianten erarbeitet und anhand ausgewählter Kriterien beurteilt. Das Ergebnis der Arbeiten ist eine Liste an möglichen Umsetzungsvarianten, die nach Konsultation sämtlicher Projektpartner mit der Expertengruppe besprochen und in Form eines schriftlichen Berichts dem Stiftungsrat der Fondation CH2048 übergeben werden. Dieser Bericht bildet zusammen mit einer Online-Umfrage die Grundlage für den Workshop der Projektpartner und des Beirats sowie des Stiftungsrates der Fondation CH2048 im August 2018. An diesem Workshop wird das Reformpaket 2018 geschnürt.

3. Verabschiedung des Reformpakets 2018 Einspeisung in die politische Diskussion

  • Finalisierung des Reformpakets durch die Projektpartner I und eine Delegation des Stiftungsrates auf der Grundlage des Reformpakets
  • Genehmigung des Reformpakets durch den Stiftungsrat
  • Einspeisung des Reformpaktes 2018 der Fondation CH2048 in die politische Diskussion durch die Projektpartner I und den Stiftungsrat

Phase II „Konkretisierung des Reformpakets“ gestartet. Präsentation von Christoph Koellreuter.

Bildergalerie Nationaler Netzwerkevent vom 28. November 2017 in Olten

 

28. November 2017 in Olten
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CH2048 präsentiert Reformpaket 2017

Chancen der Digitalisierung neu ausgelotet

Die digitale Transformation führt zu neuen Geschäftsmodellen, die nicht nur die Arbeitswelt, sondern generell das Leben verändern. Das ruft nach (politischen) Reformen und Reformpaketen. Eine Herausforderung, welche die Fondation CH2048 mit ihrem Projekt «Digitale Revolution: Reformvorschläge für eine global wettbewerbsfähige und verantwortliche Schweiz» gerne angenommen hat. Das Resultat ist ein Reformpaket mit drei substantiellen Stossrichtungen: Datenrecht, Arbeitsmarkt und Sozialversicherungen sowie Steuerrecht.

Kernprojekt des Reformpaketes ist ein Novum, und zwar in der Form einer «Neuen Sozialpartnerschaft». Hier geht es darum, die aktuelle Sozialpartnerschaft auf die Herausforderungen der digitalen Transformation auszurichten. In einzelnen Branchen gibt es bereits interessante Lösungsansätze, die in diese Richtung zielen. Beispiel dafür ist die «Neue Sozialpartnerschaft» zwischen der Swisscom und der Gewerkschaft Syndicom.

Auch bei den Sozialversicherungen ist Handlungsbedarf angesagt. Zusätzlich zur traditionellen «Festanstellung» und «Selbständigkeit» treten neue Arbeitsmodelle («Crowdworking», Mikrounternehmen und projektbasierte Arbeit etc.) So ist zu prüfen, ob künftig alle Arbeitsformen sozialversicherungsrechtlich gleichgestellt werden sollen.                                                                                                        

Die weiteren Stossrichtungen sind:

  • Global wettbewerbsfähige und Schweiz verträgliche Lösungen im Spannungsfeld zwischen Datenschutz und Datennutzung.
  • Innovationsfreundliche Rahmenbedingungen im digitalen Zeitalter mit Fokus auf Marktmachtregulierung, Steuerrecht und Haftungsrecht.

Das Reformpaket 2017 wurde am 20. Oktober 2017 in Übereinstimmung mit den Zielsetzungen der Stiftung und unter Berücksichtigung der teilweise unterschiedlichen Rückmeldungen der Partner vom Stiftungsrat als Diskussionsbasis für die im Dezember 2017 beginnende zweite Phase des Reformprojekts zur digitalen Revolution genehmigt.

Ein Dankeschön den Projektpartnern

Der Stiftungsrat dankt den Partnerfirmen und -organisationen, welche die Entwicklung des Reformpakets 2017 überhaupt ermöglicht und bei der Entwicklung auch mitgewirkt haben. Es sind dies:

  • Swisscom, SBB, Die Post, PwC, Raiffeisen, Julius Bär, Medartis;
  • Schweizerischer Arbeitgeberverband, Schweizerische Bankiervereinigung Travail Suisse, Syndicom, Schweizerischer Bankpersonalverband, Angestellte Schweiz, Kaufmännischer Verband Schweiz;
  • Hauptstadtregion Schweiz mit den Kantonen Bern, Fribourg, Solothurn, Wallis, Neuchâtel, Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, St. Gallen
  • Akademien der Wissenschaften Schweiz 

Lesen Sie hier:

Reformpaket 2017, 6 Seiten

Reformpaket 2017, basierend auf der Studie «Digitale Transformation und Reformbedarf» 63 Seiten

Das Reformpaket 2017 und die Studie wurden am 4. November 2017 im Rahmen der Veranstaltungsreihe «DIGITALE WELT» – Analoge Erfahrung des Forums für Universität und Gesellschaf der Universität Bern erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und diskutiert.

Lesen Sie hier:

Dokumentationsversion des Referats von Christoph Koellreuter, Initiant, Vizepräsident und Programmleiter der Fondation CH2048

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Digitalisierung und Arbeitsmarktfolgen

Eine Studie von Polynomics im Auftrag der Fondation CH2048 sowie unter anderem des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes hat rund 100 nationale und international Analysen zur Wirkung der Digitalisierung und Vernetzung auf den Arbeitsmarkt systematisiert und deren Ergebnisse auf die Schweiz übertragen. Dabei zeigt sich, dass zum einen die wichtigsten Aspekte wie «Job Polarisation» (Wachstum der Beschäftigten mit hoher und geringer Qualifikation und Rückgang der Beschäftigten mit mittlerer Qualifikation) schon seit einiger Zeit andauert und sich zukünftig noch verstärken wird. Dies gilt auch für den bestehenden Trend der Verlagerung der Arbeitsplätze vom Industrie- zum Dienstleistungssektor. Zukünftig dürften das Automatisierungspotential sowie der Umgang mit den neuen Arbeitsformen entscheidend sein, ob die bisher erfolgreiche Bewältigung des Strukturwandels in der Schweiz fortgesetzt werden kann. Wichtig hierzu sind die digitalisierungstauglichen regulatorischen Rahmenbedingungen vorab in den Bereichen Datenschutz, Datenzugang, Arbeitsmarkt, Sozialversicherungen sowie die Bildungspolitik.

Polynomics Arbeitsmarktfolgen Bericht

Polynomics Arbeitsmarktfolgen Zusammenfassung

 

 

Ein Netzwerk für die Zukunft

Rund 40 Mitglieder des Förderkreises der Fondation CH2048 trafen sich am 4. Mai 2017 zu einem exklusiven Netzwerkanlass an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Wirtschaft. Kernthema der Veranstaltung war das zweite Reformprojekt der Fondation CH2048, «Digitaler Aufbruch Schweiz». Der gut besuchte Netzwerkanlass war auch eine Plattform für die Autoren zweier Bücher: «Ordnung ohne Ort: Institutionen und Regionalökonomie im digitalen Zeitalter» von Prof. Dr. Christoph Hauser, Hochschule Luzern – Wirtschaft. Professor Hauser ist auch Beirat der Fondation CH2048. Thema war zudem auch das Buch «Bitcoin, Blockchain und Kryptoassets von Fabian Schär, Co-Autor, Unternehmensberater im Bereich Digital Banking und Blockchain –Dozent an der Universität Basel. Gastgeber war Prod. Dr. Ruedi Nützi, Direktor der Hochschule für Wirtschaft FHNW. Er ist ebenfalls Beirat der Fondation CH2048.

Der Föderkreis der Fondation CH2048 besteht aus Persönlichkeiten und Vertretern juristischer Personen, die sich für Werte und Ziele der Stiftung einsetzen und die Stiftung mit Spenden unterstützen.

 

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27. Januar 2017 in Luzern: Zweites Reformprojekt lanciert

Mit dem Reformprojekt «Digitale Revolution: Reformvorschläge für eine global wettbewerbsfähige und verantwortliche Schweiz» will die Fondation CH2048 die Schweizer Politik für die digitale Zukunft fit machen. Zum Auftakt des Projekts wurden anlässlich der öffentlichen Tagung «Digitaler Aufbruch Schweiz» an der Universität Luzern vom 27. Januar 2017 aufgezeigt, in welche Richtung sich die Schweizer Politik bewegen muss.

Zu Gast waren unter anderem Anton Aschwanden (Head Public Policy Google Switzerland), Domenico Scala (Präsident von BaselArea.Swiss), Manuel Grenacher (Gründer und Chef von digitalen Start-ups), Patrizia Pesenti (Executive Board digitalswitzerland, Ringier AG), Roger Wüthrich-Hasenböhler (Leiter Digital Business Swisscom (Schweiz) AG) sowie Dr. Kathrin Amacker (Mitglied der Konzernleitung SBB).

Die Vorschläge werden nun im Rahmen des Reformprojektes von Experten eingehend überprüft und ergänzt und zusammen mit den Projektträgern und dem breit abgestützten Beirat der Fondation CH2048 zu einem mehrheitsfähigen Reformpaket weiterentwickelt. Das Reformprojekt soll direkt in den politischen Prozess fliessen.

> Programm «Dritte öffentliche Tagung - Digitaler Aufbruch Schweiz» vom 27. Januar 2017 in Luzern

> Präsentation Christoph Koellreuter: Reformvorschläge für eine global wettbewerbsfähige und verantwortliche Schweiz

> Protokoll Dritte öffentliche Tagung «Digitaler Aufbruch Schweiz» der Stiftung Fondation CH2048

> Teilnehmerliste

> Bildergalerie – Dritte öffentliche Tagung «Digitaler Aufbruch Schweiz»

> Medienecho

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Fondation

Die Fondation CH2048 ist eine Allianz für eine global wettbewerbsfähige und verantwortliche Schweiz. Die Stiftung trägt als Brückenbauerin dazu bei, die Attraktivität der Schweiz im globalen Wettbewerb zu sichern und zu stärken.

Ziele
Die Fondation CH2048 will, dass notwendige Reformen zeitgerecht mehrheitsfähig werden.

  • Sie will die Spitzenposition der Schweiz im globalen Standortwettbewerb verteidigen.
  • Sie will mehr Konsens und weniger Polarisierung.
  • Sie will das Vertrauen in Wirtschaft und Politik wiederherstellen.
  • Sie will zur Versachlichung der Politik beitragen.
  • Sie will die Entfremdung zwischen Gesellschaft und Wirtschaft überwinden.
  • Sie will einen Ausgleich schaffen zu den Zentrifugalkräften der Globalisierung.
  • Sie will den Gemeinsinn über günstige Rahmenbedingungen beleben und damit die
    Selbstverantwortung und den Einsatz für das Gemeinwesen stärken.

Umsetzung
Die Stiftung analysiert laufend die aktuelle wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Entwicklung und leitet daraus Themen ab, die dann in einzelnen Reformprojekten wissenschaftlich aufgearbeitet werden. Die Suche nach den wirksamsten Reformvorschlägen erfolgt wissenschaftlich und professionell begleitet sowie breit abgestützt in Zusammenarbeit mit Stakeholdern aus Wissenschaft, Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, Arbeitnehmerverbänden, der Zivilgesellschaft sowie aus Politik und Verwaltung. Die konkret umsetzbaren und möglichst mehrheitsfähigen Reformvorschläge werden über ein breit abgestütztes Netzwerk direkt in den politischen Prozess eingebracht.